Kategorie:Zeche Rosenblumendelle

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Diese Seite enthält alle Einträge der Zeche Rosenblumendelle und Zeche Vereinigte Rosenblumendelle in Mülheim und Essen.

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Lebenslauf [1]

Vereinigte Rosenblumendelle (Mülheim-Heißen)

(Ver. Rosen- & Blumendelle, ab 1870er Jahre genannt "Jammer" wegen der veralteten Anlagen)

  • 1841 entstanden aus Vorwärts (Verleihung: 1840), Morgenröthe (1840), Rosendelle, Blumendelle, Kämpgeswerk, Tutenbank, Zufall (Mutung), dazu Eisensteinberechtsame (später zeitweise auch Abbau), bis mindestens 1852 kein Betrieb
  • 1847 Verleihung Geviertfeld Zufall
  • 1849 15.12. Verleihung Längenfelder Ver. Blumendelle Doctorsbank (= Ver. Blumendelle),Rosendelle, Kämpgeswerk und Tutenbank
  • 1856 Teufbeginn Sch. 1 für Übergang auf Tiefbau, 97 B (davon 54 Pumper)
  • 1857 Sch. 1: Karbon = 18 m, Inbetriebnahme Wasserhaltungsdampfmaschine, Förderung mit Lokomobile
  • 1858 Ansetzen Wettersohle = 1. S. = 42 7/8 Lachter= 90 m(-10 m) und 1. liefbausohle = 2. S. = 77 Lachter = 161 m(-81 m) , Verleihung der Felder Marianne und Vorwärts II, 200 B
  • 1859 Schachtteufen bei 180 m gestundet, Abbaubeginn
  • 1860 211544 preußische Tonnen (42309 t), 273 B
  • 1862 Tieferteufen Schacht
  • 1863 Ansetzen 3. S. = 229 m(-149 m)
  • 1865 Ablösung des Kohlenzehnten bei der Mülheimer Zehntgesellschaft (bis 1871), 302918 preußische Tonnen (60583 t), 325 B
  • 1866 wegen des Abbaus versiegen die meisten Brunnen in Heißen
  • 1870 100601 t, 392 B
  • 1875 Verleihung Geviertfeld Rosenblumendelle ins Westen, 114451 t, 412 B
  • 1880 104823 t, 359 B
  • 1883 Abbau im Kämpcheswerk ( = Kämpgeswerk)
  • 1885 69265 t, 258 B
  • 1886 1 Förder- und 2 Wetterschächte in Betrieb
  • 1889 nur noch 32456 t
  • 1890 Abbau im Feld Vorwärts, Berechtsame: 4 konsolidierte Längenfelder und 1 kleines Geviertfeld (= Rosenblumendelle ins Westen), dazu Geviertfelder Vorwärts, Ver. Zufall und Marianne sowie Längenfelder Vorwärts I und Morgenröthe, 41308 t, 212 B
  • 1891 Verstärkung der Ausrichtung und Erneuerung der Tagesanlagen nach Besitzerwechsel
  • 1892 Aufgabe eines Wetterschachtes
  • 1894 Tieferteufen Förderschacht und Ansetzen Teilsohle = 280 m
  • 1895 Ansetzen 4. S. = 351 m(-271 m), Erwerb Feld Ver. Kronprinz, 102824 t, 407 B
  • 1896 Ausrichtung Feld Ver. Kronprinz, Berechtsame: 6,1 km2
  • 1897 Teufbeginn Sch. 2 (neben Sch. 1), Konsolidation mit Ver. Kronprinz, 17 4908 t, 599 B
  • 1898 Umbenennung in Rosenblumendelle

Rosenblumendelle (Mülheim-Heißen)

  • 1898 entstanden aus Ver. Rosenblumendelle, Schächte 1/2 bis 4. S. = 351 m(-271 m),Berechtsame: 6,1 km2 , 200108 t, 788 8
  • 1899 Sch. 2: Förderbeginn, geplant: Abbau im Westfeld von Hagenbeck und im Ostfeld von Wiesche, 25.11. Inbetriebnahme Brikettfabrik
  • 1900 Durchschlag mit Humboldt und Wiesche, 265347 t, 992 B
  • 1901 Teufbeginn Sch. 3 = Kronprinz im Nordfeld (= Feld Kronprinz)in Essen-Schönebeck (zwischen Aktienstraße/Lautstraße/lm Wulve), erhebliche Wasserzuflüsse
  • 1902 Schacht Kronprinz: Karbon bei 105m, Ansetzen 1. S. = 124m, 2. S. = 177m und 4. S. =369m
  • 1903 Schacht Kronprinz in Betrieb als Wetter-/Seilfahrtsschacht, Durchschlag mit 1/2 auf 4. S., Förderung der Kohlen aus dem Baufeld Kronprinz nach 1/2, Tieferteufen Sch. 2
  • 1904 Sch. 2: erhöhte Wasserzuflüsse
  • 1905 Querschlag 4. S. nach Norden erreicht 3434 m Länge, 306597 t, 1160 B
  • 1907 Sch. 2: Ansetzen 5. S. = 525 m(-444 m)
  • 1910 Durchschlag Sumpfstrecke 5. S. mit Humboldt, Durchschlag 4. S. mit Hagenbeck, 403567 t, 1414 B
  • 1913 426604 t, 1399 8
  • 1914 Errichtung Sieberei
  • 1915 323203 t, 1115 B
  • 1916 Inbetriebnahme Kohlenwäsche
  • 1920 Tieferteufen Sch. 1, 324 795 t, 1649 8
  • 1922 Sch. 1: Ansetzen 382 mS
  • 1925 416897 t, 1607 B
  • 1926 Berechtsame: 6, 7 km2
  • 1928 15.7. Übernahme Hagenbeck (Sch. 1 bis 5. S. = 398 m(-317 m)/Fördersch. 2 bis 6. S. = 526 m(--445 m)/Wettersch. 3 bis 4. S. = 287 m( -210 m), dazu 1 weiterer Wetterschacht)
  • 1929 1.4. Übernahme Humboldt (Förderschacht Franz bis 5. S. = 527 m, dazu 2 Wetterschächte, welche 1930 aufgegeben werden)
  • 1930 Hagenbeck: Förderung untertage nach Rosenblumendelle, Humboldt: Förderung untertage nach Wiesche, 724373 t, 2535 8
  • 1931 Hagenbeck: Aufgabe des Wetterschachtes, 31.3. Abgabe Feld Humboldt mit Schacht Franz an Wiesche, Berechtsame: 12,1 km2
  • 1935 Abbaubeginn im Feld Hagenbeck, 685219 t, 1719 B
  • 1937 max. Förderung: 1.111951 t, 2574 B
  • 1939 16.12. Strebbruch (6 T)
  • 1940 Tieferteufen Sch. 3 = Kronprinz, 899180 t, 2448 B
  • 1941 Sch. 3 = Konprinz bis 5. S. = 538 m
  • 1944 Sch. 1 bis 5. S., Blindschacht ab 5. S. bis 10. S. = 707 m(-627 m)
  • 1945 schwere Kriegsschäden: u. a. Brikettfabrik außer Betrieb, 176720 t, 2056 B
  • 1946 Anlagen: 1/2, 3 (= Kronprinz), Hagenbeck 1 - 3, Hauptfördersohle: 5. S. Rosenblumendelle = 525 m = 6. S. Hagenbeck = 526 m; Berechtsame: 20,9 km2
  • 1947 1/2: zum Jahresende Wiederinbetriebnahme Brikettfabrik
  • 1949 Tieferteufen Sch. 1
  • 1950 Sch. 1 erreicht 10. S. = 10. S. Wiesche = 707 m, 31.1.0. Sprengschwaden (3 T),911169 t, 3662 B
  • 1951 Durchschlag mit Wiesche, Verfüllung Schacht Hagenbeck 1
  • 1952 1.1. Verbund zu Rosenblumendelle/Wiesche

Quellen

  1. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9

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