Hugo Haniel Schacht

Aus zechenkarte
Version vom 31. Januar 2026, 20:15 Uhr von Peter (Diskussion | Beiträge) (Lagegenauigkeit ergänzt)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Schachtdaten: Hugo Haniel Schacht
Position vom Schacht Hugo Haniel in 2013
Position vom Schacht Hugo Haniel in 2013
Position vom Schacht Hugo Haniel in 2013
Andere Namen Hugo, Osterfeld 7
Bergwerk Hugo
weitere(s) Bergwerk(e) Hugo Haniel, Sterkrade, Osterfeld, Lohberg/Osterfeld
Teufe (Größte Tiefe) 755 m [1]
Schachtdurchmesser 6,65 m [2]
Teufbeginn 1899
Betriebsende 1993
Schachtlage seiger [3]
Sichtbar Schachtdeckel
Geographische Lage [4]
Standort Oberhausen
Gemarkung Holten
Strasse Weseler Straße
Gauss-Krüger-Koordinaten R 25 56626.00 - H 57 10862.40
Koordinaten 51° 31′ 46″ N, 6° 48′ 55″ O51.5294216.815355Koordinaten: 51° 31′ 46″ N, 6° 48′ 55″ O
Lagegenauigkeit +-5m
Die Karte wird geladen …


Lebenslauf [5]

  • 1899 Teufbeginn als einziger Schacht der Zeche Hugo. Zuvor war 130m nordwestlich ein Abteufversuch fehlgeschlagen (siehe Hugo Haniel Tiefbrunnen).
  • 1899 In 70m Tiefe wird ein Betonpropfen eingebracht.
  • 1900 Es wird eine zweite Tübbingsäule eingehängt und der Schacht gesümpft.
  • 1901 Der Schacht wird weiter geteuft.
  • 1904 Förderbeginn im Schacht.
  • 1931 Die Zeche wird stillgelegt und der Schacht kommt als Schacht Hugo zur Zeche Sterkrade mit der Funktion als Wetterschacht.
  • 1933 Der Schacht kommt als Schacht Hugo zur Zeche Osterfeld, die die Zeche Sterkrade übernimmt.
  • 1949 Der Schacht wird in Hugo Haniel umbenannt und wird als selbstständiger jedoch stillgelegter Betrieb Hugo Haniel ausgegliedert.
  • 1959 Der Betrieb und der Schacht werden wieder durch die Zeche Osterfeld übernommen. Der Schacht wird nun weiter Hugo Haniel genannt.
  • 1971 Der Schacht wird in Osterfeld Schacht 7 umbenannt.
  • 1989 Mit dem Verbund der Zechen Osterfeld und Lohberg kommt der Schacht zur Zeche Lohberg/Osterfeld.
  • 1993 Der Schacht wird verfüllt.

Links

Quellen

  1. Ruhrzechenaus.
  2. Die Entwickelung des Niederrheinisch - Westfälischen Steinkohlen-Bergbaues Band 1., Verlagsbuchhandlung von Julius Springer Berlin, 1902
  3. Die Schachtlage ergibt sich aus der Bauweise des (ehemaligen) Fördergerüsts bzw. des (ehemaligen) Förderturms oder aufgrund der Teufe.
  4. Liste.
  5. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9