Kategorie:Zeche Vereinigte General & Erbstollen

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Diese Seite enthält alle Einträge der Zeche Vereinigte General & Erbstollen und der Nachfolgezeche General in Bochum.

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Lebenslauf[1]

  • 1825 Die Zeche Vereinigte General & Erbstollen entsteht aus der Konsolidierung von Generals Erbstollen, General-Stolln Nr. 5, Großebank & Große Nebenbank, Silberbank sowie den Mutungen Harmonie, Carl, Wilhelmine, Melchior und Engelbert.
  • 1828 Für General-Stolln Nr. 5 wird das Erbstollenrecht verliehen. Dieser hat eine Länge von ca. 3200 m. Es wird der Schacht Vorwärts und 5 weitere seigere und tonnlägige Stollenschächte bis zur Erbstollensohle geteuft.
  • 1832 Der Schacht Amalia ist in Betrieb.
  • 1834 Die Schächte Adolphine sowie die Göpelschächte Friedrich und Wilhlem sind in Betrieb.
  • 1841 Der Schacht Getrud wird geteuft.
  • 1842 Teufbeginn des Schachtes Fridolin.
  • 1843 Der Schacht Mohr wird geteuft.
  • 1845 Die Schächte Vorwärts, Gertrud und Fridolin sind in Betrieb.
  • 1847 Am Schacht Mohr wird ein Pferdegöpel in Betrieb genommen.
  • 1848 Teufbeginn des Schachtes Elisabeth. In den Schächten Wilhelm und Fridolin wird die Förderung eingestellt.
  • 1849 Förderbeginn im Schacht Elisabeth. Der Schacht Mohr erhält eine Dampffördermaschine.
  • 1851 Im Schacht Gertrud wird die Förderung eingestellt.
  • 1853 Teufbeginn des tonnlägigen Schachtes Berger (ab 1873 Schacht 1 genannt).
  • 1855 Förderbeginn im Schacht Berger mit einem Dampfgöpel. Im Schacht Elisabeth wird die Förderung eingestellt.
  • 1860 Teufbeginn Schacht Heinrich Albert.
  • 1861 Förderbeginn im Schacht Heinrich Albert. Im Schacht Mohr wird die Förderung eingestellt.
  • 1863 Der General-Stolln Nr. 5 erreicht eine Länge von 5.628 m.
  • 1866 Teufbeginn des tonnlägigen Schachtes Königgrätz.
  • 1870 Teufen eines seigeren Schachtes zum Abbau des Flözes Glocke. Teufbeginn des tonnlägigen Schachtes Johannes.
  • 1871 Förderbeginn im Schacht Johannes.
  • 1873 Teufbeginn des Schachtes 2 (Harz).
  • 1874 Förderbeginn im Schacht 2. In den Schächten Königgrätz und Heinrich Albert wird die Förderung eingestellt. Damit sind die Schächte 1, 2 und Johannes in Betrieb.
  • 1875 Wegen der Wasserzuflüsse wird der Schacht Johannes stillgelegt und abgebrochen. Bei Schacht 1 gibt es einen Pumpendefekt wodurch die 3. und 4. Sohle absaufen. Teufbeginn von Schacht 3 (Golgatha, im Volksmund Goliath genannt). Wegen Geldmangels wird die Teufarbeit später eingestellt.
  • 1878 Wegen der Wasserzuflüsse wird der Betrieb von Schacht 1 eingestellt, nd der Schacht abgebrochen. Damit ist Schacht 2 der einzige Förderschacht.
  • 1882 Schacht 3 wird Wetterschacht. Im Schacht 2 gibt es Wasserhaltungsschwierigkeiten wodurch zeitweise die 2. Sohle absäuft.
  • 1885 Der aufgegebene Erbstollen wird zum Ableiten der Oberflächenwässer vom Tiefbau ausgewältigt.
  • 1892 Es sind 5 Schächte vorhanden, davon 4 Wetterschächte.
  • 1894 Der Schacht Königgrätz und ein Wetterschacht werden abgeworfen. In Betrieb sind Förderschacht 2, Wetterschacht Heinrich Albert und Wetterschacht 3.
  • 1895 Nach Konkurs und Besitzerwechsel wird die Zeche umbenannt in Zeche General.
  • 1896 Ein Feuer übertage vernichtet die Tagesanlagen auf Schacht 2 fast völlig. Die Körbe im Schacht stürzen ab, der Schachtausbau wird zerstört. Die Förderung wird bis auf den Eigenbedarf eingestellt.
  • 1897 Die Förderung wird wieder aufgenommen. Der Wetterschacht Heinrich Albert wird aufgegeben.
  • 1898 Der Schacht 2 wird wieder in Betrieb genommen. Durch einen Pumpenabsturz wird der Schacht erneut zerstört, und die 3. Sohle säuft ab.
  • 1899 Die Förderung wird wieder aufgenommen.
  • 1901 Im Schacht 2 stürzt der Korb ab und der Schacht bricht über der 3. Sohle zusammen. Die Förderung wird eingestellt und die 3. Sohle säuft erneut ab.
  • 1902 Schacht 2 wird verfüllt und neu abgeteuft. Im Schacht 3 und dem Stollen werden geringe Mengen gefördert.
  • 1903 Nach Wiederherstellung von Schacht 2 wird die Förderung wieder aufgenommen. Einen Tag später stürzt der Schacht oberhalb der 1. Sohle erneut ein, und die Grube säuft ab. Der Betrieb wird eingestellt. Der Erbstollen hat jetzt eine Länge von 5,8 km inclusive der Flügelörter.
  • 1904 Schacht 2 wird unterhalb der Stollensohle aufgegeben. Teufbeginn eines neuen Schachtes, der wieder Schacht 1 genannt wird. Die Förderung wird behelfsmäßig begonnen.
  • 1907 Der Rest von Schacht 2 und Teile des Schachtgebäudes stürzen ein.
  • 1912 Von der Stollensohle wird durch einen Hilfsschacht gefördert.
  • 1925 Die Förderung wird eingestellt.
  • 1926 Die Förderung wird wieder aufgenommen.
  • 1928 Die Grube wird stillgelegt.
  • 1929 Die Grube säuft ab, die Schächte werden verfüllt.
  • 1931 Es gibt einen Wasserdurchbruch zur Zeche Vereinigte Engelsburg. Schacht 2 ist durch die weggespühlte Verfüllung wieder offen.
  • 1936 Schacht 2 wird wieder verfüllt.

Quellen

  1. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9