Bergeschacht

Aus zechenkarte
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Durch einen Bergeschacht wurden die Berge, d.h . taubes (nicht kohlehaltiges) loses Gestein, zum Verfüllen wieder zurück nach unten transportiert. Dabei handelt es sich meist um Schächte mit realtiv geringem Querschnitt und geringer Tiefe. Im einfachsten Fall kann es sich um eine Rutsche gehandelt haben, über die die Berge entweder aus der Wäsche oder von der Halde aus hineingekippt wurden. Im Stollenbergbau sowie bei kleinen Nachkriegszechen wurden die Berge über Bergerollen bzw. Bergerolllöcher eingefüllt. Zum Verfüllen wurden manchmal auch feinkörniges Material verwendet, und dann (bereits übertage) mit Wasser vermischt über Rohrleitungen an den Bestimmungsort gepumpt. Die dafür benutzten Schächte mit meist sehr geringem Querschnitt wurden dann Spülschächte genannt.

Siehe auch