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Lebenslauf[1]

Rosendelle (Mülheim-Heißen) (Rosendell) Sehr alter und oft unterbrochener Abbau, der mit Unterwerken bis in große Teufen reichte. Bei dem damals unzureichenden Pumpensystem musste je 24 - 30 Fuß seigere Teufe eine Pumpe aufgestellt werden. Entsprechend groß war die Zahl der Bedienungsmannschaft, genannt "Pumper. Noch 1892 hieß ein alter verbrochener tonnlägiger Schacht im Volksmunde der "99-Pumperschacht". Nach dem Abbau füllten sich die entstandenen Hohlräume mit Wasser und mussten häufig genug von neu angelegten Unterwerken aus -oft nicht ohne Gefahr- gesümpft werden.

  • Mitte 18. Jh. Inbetriebnahme, nachfolgend Stollenabbau, Stollenlänge: 300 Lachter
  • 1796 Festlegung der Berechtsame (keine Verleihung), vermutliche Vorgängerzeche: Rosidell Kohlwerk
  • 1800 Übergang auf eigentlichen Tiefbau: Teufen Kunstschacht (an Einmündung Klotzdelle Frohnhauser Weg, 1000 m westlich von der späteren Zeche Rosenblumendelle)
  • 1809 Aufstellung Wasserhaltungsdampfmaschine durch Franz Dinnendahl
  • 1810 26.1. Inbetriebnahme Wasserhaltungsdampfmaschine, Tiefbausohle = 23 112 Lachter unter der Stollensohle, 10 Lachter darunter befand sich eine aus dem Unterwerksbau stammende zweite Sohle, die abgesoffen war, Förderung im Förderschacht mit Pferdegöpel, 2300 Lachter langer Schiebeweg zur Ruhr
  • 1811 erhebliche Wasserhaltungsprobleme, ständig Zubußen, 117 B
  • 1813 117 B
  • 1815 Wassereinbruch aus alten Grubenbauen
  • 1816 neuer Göpelschacht in Betrieb (24 Lachter Teufe), die Wasserhaltungsdampfmaschine kann die Grubenwässer kaum noch bewältigen, 35 B
  • 1817 Einstellung Tiefbau und Stilllegung
  • 1841 Konsolidation zu Ver. Rosenblumendelle

Quellen

  1. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9

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