Kategorie:Zeche Hannover

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Diese Seite enthält alle Einträge der Zeche Hannover sowie der Vorgängerzeche Sechs Brüder & sechs Schwestern in Bochum und Herne.

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Lebenslauf [1]

  • 1847 Erste Erwähnung der Zeche Sechs Brüder & sechs Schwestern mit der Mutung des Steinkohlenfeldes Sechs Brüder, nachdem eine Bohrung das erste Flöz erreicht hatte.
  • 1856 Die Berechtsame wurd durch die Hannover'sche Bergwerksgesellschaft erworben, und danach erfolgt eine erstmalige Benennung als Zeche Hannover.
  • 1857 Teufbeginn von Schacht 1 (Carl) und Schacht 2. Die Teufarbeiten am Schacht 2 werden bald darauf wegen starker Wasserzuflüsse gestundet.
  • 1859 Schacht 1 erreicht das Karbon.
  • 1861 Die Teufarbeiten am Schacht 1 werden wegen Wasserzuflüssen durch die undichte Tübbingsäule eingestellt.
  • 1863 Die Teufarbeiten am Schacht 1 werden wieder aufgenommen.
  • 1865 Erneuter Teufbeginn von Schacht 2 (Christian, später Hermann genannt).
  • 1866 Konkurs und Besitzerwechsel nach hohen Wasserzuflüssen und anderen Betriebsschwierigkeiten.
  • 1867 Die Grube säuft nach einem Wassereinbruch ab. Anschließend wird Schacht 1 gesümpft und Schacht 2 weiter abgeteuft.
  • 1868 Die Teufarbeiten am Schacht 2 werden erneut eingestellt.
  • 1869 Die Teufarbeiten am Schacht 2 werden wieder aufgenommen.
  • 1870 Die Zeche wird umbenannt in Zeche Hannover. Es wird mit der regelmäßigen Förderung begonnen.
  • 1873 Teufbeginn der Schächte 3 und 4. Die Teufarbeiten von Schacht 4 werden nach dem Ansetzen gestundet.
  • 1874 Schacht 3 erreicht das Karbon.
  • 1877 Im Schacht 1 wird die erste Treibscheibenförderung System Koepe der Welt eingebaut.
  • 1880 Förderbeginn im Schacht 3.
  • 1888 Im Schacht 2 wird die erste Turmfördermaschine System Koepe der Welt errichtet.
  • 1898 Erneuter Teufbeginn von Wetterschacht 4.
  • 1905 Teufbeginn von Schacht 5.
  • 1908 Förderbeginn im Schacht 5.
  • 1920 Teufbeginn von Schacht 6.
  • 1929 Schacht 6 geht in Betrieb.
  • 1932 Die Schachtanlage 3/4/6 wird stillgelegt.
  • 1938 Der Malakowturm von Schacht 2 wird abgerissen und durch einen Neubau mit Stahlfördergerüst und Turmförderung ersetzt.
  • 1943 Der Wetterschacht 4 wird unterhalb der 6. Sohle verfüllt.
  • 1947 Im Zentralförderschacht 2 wird die erste Vierseilförderung der Welt in Betrieb genommen.
  • 1954 Der Wetterschacht 4 wird aufgegeben und verfüllt.
  • 1961 Die Zeche Königsgrube mit den Schächten 1+2+4 (Ernestine, Louise und Gustav) wird übernommen.
  • 1966 Der Abbau im Bereich der Schachtanlage 3/6 und Königsgrube wird eingestellt.
  • 1967 Die Schachtanlage Königsgrube wird stillgelegt. Die Zeche Hannover geht im Verbund mit den Zechen Hannibal und Vereinigte Constantin der Große in die Bergwerke Bochum auf.

Quellen

  1. Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9

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